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Kalmar und Elonroad integrieren leitfähige Ladeschienen, sodass Reachstacker, Terminalzugmaschinen und Hofahrzeuge automatisch während der Fahrt, im Stau oder im Stand geladen werden. Dadurch wird das Laden zu einem Teil des Betriebs; Ausfallzeiten werden reduziert, der Bedarf an Kabelladegeräten sinkt und die Batteriegröße wird minimiert. 

Auf der Teststrecke des Kalmar Innovation Centers in Ljungby werden derzeit ein elektrischer Kalmar Reachstacker und eine Terminalzugmaschine zusammen mit Elonroads leitfähiger Ladeschiene demonstriert. Die Maschinen erhalten Strom direkt von der Schiene, ohne Kabel oder manuelle Verbindung. 

Diese Demonstration zeigt, wie das Laden direkt in die Terminalinfrastruktur integriert werden kann, sodass Energie dort bereitgestellt wird, wo Maschinen bereits fahren oder anhalten. Ziel ist es zu untersuchen, wie diese Art von Ladeinfrastruktur verschiedene Typen von Kalmar Schwerlastfahrzeugen in Häfen, Terminals und Logistikzentren unterstützen könnte. 

Kontinuierliches Laden für hochintensive Terminalabläufe 

Hafen- und Terminalumgebungen zeichnen sich durch eine hohe Auslastung der Ausrüstung und den kontinuierlichen Warentransport aus. Reachstacker, Terminalzugmaschinen und andere Hofgeräte sind oft über lange Schichten mit minimalen Ausfallzeiten in Betrieb. 

Herkömmliche Ladeansätze erfordern, dass Maschinen anhalten und sich mit stationären Ladegeräten verbinden. Dies kann zu betrieblichen Engpässen führen, zusätzliche Ersatzfahrzeuge erfordern und wertvollen Terminalplatz belegen. 

Die leitfähige Ladetechnologie von Elonroad ermöglicht die direkte Integration des Ladevorgangs in die Bodenfläche ausgewählter Betriebsbereiche.  

Das Laden kann automatisch erfolgen, während Fahrzeuge: 

  • entlang definierter Routen fahren 
  • während des Betriebs anstehen oder warten 
  • in dafür vorgesehenen Ladezonen parken 

Das Laden wird Teil des Betriebs und nicht ein separater Prozess. 

 

Was das System heute leistet 
Das Laden wird Teil des Betriebs, nicht ein separater Prozess. 

Die Elonroad Ladeinfrastruktur ist für hoch ausgelastete Industrieumgebungen konzipiert und bietet:  

  • 350kW hohe Ladeleistung 
  • Hohe Energieeffizienz, zwischen 90-95% vom Netz zur Batterie 
  • Automatische Verbindung ohne Fahrereingriff 
  • Laden während der Fahrt oder im Stand 

Für Terminalbetreiber ermöglicht Elonroad: 

  • Reduzierte Ladeausfallzeiten 
  • Weniger Ersatzfahrzeuge zur Aufrechterhaltung des Durchsatzes erforderlich 
  • Aufrechterhaltener Betriebsfluss 
  • Geringerer Bedarf an großen Ladestationen, die Stellfläche belegen 
  • Reduzierte Abhängigkeit von hoher Spitzenlastkapazität des Stromnetzes 



Zwei ergänzende Ladelösungen

Die Technologie von Elonroad kann den elektrifizierten Terminalbetrieb durch zwei komplementäre Ladeansätze unterstützen:


Stationäres Laden (Ladestation)

Automatisches konduktives Laden, während Fahrzeuge über der Schiene geparkt sind. 

Typische Standorte sind: 

  • Ladebereiche 
  • Parkzonen 
  • Wartezonen 

Dies ermöglicht es Fahrzeugen, während natürlicher Betriebspausen ohne Fahrereingriff zu laden. 


Dynamisches Laden (Closed-Loop Charging)

Konduktives Laden, während Fahrzeuge entlang definierter Terminalrouten fahren. 

Typische Anwendungen umfassen: 

  • Containerterminals 
  • Hafenhöfe 
  • Logistikzentren 
  • Industriestandorte mit vorhersagbaren Fahrzeugrouten 

Dieser Ansatz ermöglicht es Maschinen, während des Betriebs kontinuierlich Energie zu empfangen, wodurch die Abhängigkeit von großen Bordbatterien reduziert wird. Die Schienen sind in kurze Segmente unterteilt und werden nur dann mit Energie versorgt, wenn sich ein autorisiertes Fahrzeug direkt über der Schiene befindet. 


Die beiden Lösungen können phasenweise entsprechend Ihrer Elektrifizierungs-Roadmap implementiert werden. 
 

Integriertes digitales Management 

Die digitale Plattform von Elonroad wird Kalmar Insight Folgendes bereitstellen: 

  • Echtzeitüberwachung 
  • Infrastrukturdiagnose 
  • ESG-Berichtsdaten 

Die Lösung unterstützt zukünftige Automatisierung und autonome Betriebsmodi; im Einklang mit Kalmars langfristiger Automatisierungs-Roadmap. 


Mit Sicherheit als Kernmerkmal entwickelt 

Sicherheit ist ein fundamentaler Bestandteil der leitfähigen Ladetechnologie von Elonroad, sowohl für dynamische als auch für stationäre Anwendungen


Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich dynamisches konduktives Laden vom stationären Laden?

Dynamisches Laden liefert Energie, während Fahrzeuge auf definierten Strecken fahren; stationäres Laden liefert Energie, wenn Fahrzeuge auf speziellen, mit Ladeschienen ausgestatteten Parkplätzen abgestellt werden.

Welche Fahrzeuge werden heute unterstützt?

Die aktuelle Demo zeigt den Kalmar Elektrostapler und Terminalzugmaschine. Die Roadmap zielt auf Leercontainerstapler, Gabelstapler, Hofahrzeuge und die zukünftige Integration für Portalhubwagen ab.

Steht die Schiene unter Strom, wenn sich Personen in der Nähe befinden?

Nein. Schienen sind standardmäßig segmentiert und stromlos, sie werden nur aktiviert, wenn ein autorisiertes Fahrzeug über dem Segment positioniert ist.

Welche Auswirkungen hat dies auf die Batteriegröße und die Ladeinfrastruktur?

Indem Energie dort bereitgestellt wird, wo Maschinen bereits fahren, warten oder parken, können Terminals die Abhängigkeit von großen Bordbatterien reduzieren und die Anzahl/Größe der stationären Ladegeräte optimieren.

Wie wird die Leistung überwacht?

Telemetriedaten werden sowohl über die Cloud-Dienste von Elonroad als auch über Kalmar Insight erfasst und liefern Echtzeitstatus, Diagnosedaten und ESG-Reporting-Daten.